Speed Steel

Es gibt beim BDS mit SPEED STEEL® ab sofort eine neue Disziplin. SPEED STEEL® schließt die Lücke zwischen dem Standardprogramm und dem IPSC. Besondere und multiple körperliche Anforderungen werden an den Schützen nicht gestellt. SPEED STEEL® bietet Einsteigern und älteren Schützen ebenso wie den Leistungsschützen dynamische Wettbewerbssituationen mit hohem Funfaktor, ohne der schwelenden Problematik um das IPSC ausgesetzt zu sein.

Beim SPEED STEEL werden individuell aufgebaute Einzelübungen als „Stage“ auf Zeit geschossen. Praktisch alle im BDS-Programm einsetzbare Waffen können genutzt werden. Gewertet wird der direkte Vergleich (Shootoff) oder die beste Zeit. Fehlschüsse und Ablauffehler geben Zeitzuschläge, Bonustreffer verbessern das Ergebnis; Streichergebnisse können gewährt werden.

Es wird auf unterschiedliche Entfernungen - ab 1 Meter auf durchdringbare Ziele, ab 7 Meter auf Stahl - auf optisch und/oder akustisch reaktive Ziele geschossen. Vorzugsweise sollen die Ziele aus Stahl sein, je nach Situation und Standzulassung ist auch anderes Material möglich; insbesondere Bowling-Pin-Matches fallen darunter.

SPEED STEEL fügt sich in das vorhandene Programm des BDS organisch ein. Es bietet ein dieses substantiell ergänzendes - ideales und zuschauerfreundliches Instrument für Wettkampf, Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung. Potentielle Interessenten werden dadurch zeitgemäß angesprochen.

SPEED STEEL® kann in allen interessierten BDS-Vereinen sofort und quasi aufwandslos als sportlicher Wettbewerb durchgeführt werden. Jeder, noch so kleine Stand, genügt für eine herausfordernde Stage. Die Schützen können bereits vorhandene Waffen einsetzen. Das mehrfache Schießen einer Stage bewirkt gute Lerneffekte, hohe Schußzahlen in kurzer Zeit erzeugen großartige Schießerlebnisse - eine attraktive zuschauerfreundliche Disziplin ideal für Wettkampf, Öffentlichkeitsarbeit und zur Nachwuchswerbung.Sie ist ohne Zusatzlizenz offen für alle Schützen; es unterscheidet sich von den bestehenden Disziplinen des BDS durch folgende Besonderheiten:

  • Direkter Vergleich statt Einzelstart (Shootoff)
  • Bestzeitwettbewerb statt Ringzahlvergleich (Ähnlichkeit zur Steelchallenge).
  • Trefferanzahlvergleich statt Ringzahlvergleich (Elemente des Speed-Schießens aus dem Standardprogramm)
  • Taktische Intelligenz neben Präzision und Schnelligkeit nötig. Der Ablauf fordert vom Schützen Stage- und Ablaufplanung, sowie Handhabungssicherheit (z.B. beim obligatorischen Reload)
  • Vielseitige Fertigkeitsprüfung: Der Einbau von Präzisionselementen und Zielen in unterschiedlicher Entfernung führt vom scheinbar bloßen „Schnellschießen“ weg direkt und zielgerichtet zum betont präzisen Schießen hin.
  • KK und GK nutzen - auch bei Stageaufbauten mit Fallplatten - wie bei der SteelChallenge dieselben Stagedesigns, da die Fallplatten mit dem neuen Kalibriergerät auf einen kk-tauglichen Impuls eingestellt werden können.
  • Das Programm ist vollständig skalierbar, auch für mehrschüssige CO2-Waffen und Airsoft


Die SPEED STEEL®-Übungen können auf jedem, auch noch so kleinen Stand, geschossen werden. Nicht einmal Stahlzulassung ist nötig. Die Übungen können den Standmöglichkeiten angepasst werden. Alle Übungen können mit den bei den Schützen jeweils aktuell vorhandenen Waffen geschossen werden. Also eine vielseitige Ergänzung der dynamischen Komponenten des Standardprogrammes des BDS. Den Schützen wird der Weg vom Standardprogramm in Richtung auf die Steel-Challenge und zum IPSC gezeigt. Den dort bereits aktiven Schützen wird umgekehrt eine willkommene und abwechslungsreiche Trainings- und Wettkampfmöglichkeit geboten.

Speed Steel stellt keine Konkurrenz oder Alternative für die bereits etablierte Steelchallenge (SC) oder das neue Three-Gun-Schießen dar, da es kein festgelegtes, regelmäßig wiederkehrendes Stagedesign wie bei der SC gibt und nicht nur - wie beim „Three-Gun“ - auf Fallplatten geschossen wird. 

Durch Übernahme von SPEED STEEL ins Sporthandbuch sind die dementsprechenden Übungen "Sportschießen nach § 15 a Abs. 1 S.1 WaffG" und erlaubtes „Schießen auf der Grundlage einer genehmigten Sportordnung“ und damit unzweifelhaft „AWaffV-konform“. Versicherungstechnische Fragen bei Spaß- und Pokalschießen stellen sich, wenn diese als „Speed Steel“ ausgerichtet werden, damit nicht mehr.

BDS 1975 e.V., 2018
Gestaltung und Programmierung: celdro media interactive GbR