Wurfscheibe

Beim BDS kann man auch mit Flinten auf „Tontauben“ schießen, die heute allgemein „Wurfscheiben“ genannt werden. Neben den auch olympisch geschossenen klassischen Disziplinen Trap und Skeet hat sich das Parcoursschießen eine feste Anhängerschaft erobert. Hier wird innerhalb eines Schießplatz-Geländes auf Wurfscheiben aus verschiedenen Winkeln geschossen. Dies bietet den Schützen ständig neue Bedingungen, weil auch der Wind, gegebenenfalls Regen und Sonne eine große Rolle spielen und gemeistert werden müssen.

Hinweise zur DM 2020

Ein Markierungsstreifen auf der Schießjacke ist zwingend erforderlich. Die Position ist im Sporthandbuch beschrieben. Das Bild zeigt ein Beispiel eines Marker Tapes, ca. 3 cm breit und 25 cm lang. Dieses Modell ist auch international anerkannt. Es kann beim Sportbeauftragten Wurfscheibe nur vor Ort in Suhl oder Lauterbach, erworben werden.

Anschlag Parcours

Der Schütze muss die korrekte Haltung einnehmen: Mit beiden Füßen innerhalb der Begrenzung des Standplatzes, wobei die Schaftoberkante den Körper unterhalb der markierten Linie, die auf der Schießweste angebracht ist, berühren muss. Diese Markierung ist 25 cm unterhalb der Schulterachse und verläuft parallel zu dieser (siehe Abb.) Der Schütze hat diese Position beizubehalten, bis die Wurfscheibe ausgelöst wurde und sichtbar ist. Er darf die Flinte erst dann hochnehmen, wenn die Wurfscheibe erscheint. Der Schütze darf alle Arten von Wurfscheiben und ebenso Rollhasen nur in korrektem Anschlag beschießen (z.B. nicht aus der Hüfte). Bei Doubletten auf Schuss, Simultandoubletten oder Rafaledoubletten ist dem Schützen die Haltung der Waffe zwischen beiden Wurfscheiben freigestellt.

Keine Zusatzgriffe

Zusatzgriffe auf dem Vorderschaft, wie das Beispiel im Bild, und ähnliche Konstrukte sind nicht zulässig.

BDS 1975 e.V., 2024
Gestaltung und Programmierung: celdro media interactive GbR